Praktikumsbericht / -arbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Seminar, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Nichts trennt die Völker mehr als kulturelle Arroganz, kultureller Hochmut; nichts verbindet sie mehr als Kenntnis von und Respekt für die anderen. Es relativiert nicht die Bindung an die eigene Kultur, im Gegenteil: es bestärkt die Zuneigung zur eigenen Wurzel.“(Burk 1988, S. 29. Zitiert nach: R. v. Weizsäcker: Ansprache zur Verleihung der Goethe-Medaillen 10. April 1987) „In Deutschland haben alle Menschen die gleichen Chancen auf Bildung!“ Diese Aussage wäre zu schön um wahr zu sein. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus. Die starke Präsenz von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache, einer anderen Nationalität oder einfach einer kulturell anderen Grunderziehung, machen den deutschen Schulalltag zu einer internationalen Angelegenheit. So ist kaum noch eine Klasse zu finden, in welcher allein deutschstämmige Kinder unterrichtet werden. Laut den Ergebnissen der PISA-Studie haben Kinder aus Migrantenfamilien in unseren Bildungseinrichtungen stärkere Defizite in den Schulfächern als ihre deutschen Klassenkameraden. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Auseinandersetzung von Lehramtstudierenden mit der kulturellen Vielfalt in Klassenverbänden und den daraus vermeintlich resultierenden oder vorgeschobenen Problemen besonders wichtig. Zudem sollte ein Bewusstsein für die Chancen, die multikulturelle Kindergruppen mit sich bringen, entstehen. Der Schwerpunkt der Praktikums Vor- und Nachbereitung lag im Sommersemester 2003 und im Wintersemester 2003/04 vor allem auf dem pädagogischen Umgang mit ethnischen Differenzen. Besonders deutlich wurde mir in den zwei Semestern Seminar und dem Praktikum bewusst, wie schwer es zu sein scheint die wissenschaftlichen Diskurse über interkulturelle Pädagogik und die in der Schulpraxis erworbenen Erfahrungen zu verbinden. Weder die Problematik, noch die Chancen wurden an meiner Praktikumsschule, der Franckeschule, konkret thematisiert oder weiter bearbeitet. Den theoretischen Ausführungen in der Literatur stehen oft nur wenige zu analysierende praktische Situationen gegenüber. Ist es überhaupt sinnvoll die beiden Punkte getrennt zu betrachten? Grundsätzlich ist zu erkennen, dass die folgende Bearbeitung von einer theoretischen Auseinandersetzung über Interkulturelle Pädagogik (Kapitel 2) hin zu einer praktischen Darstellung aus der Schule (Kapitel 4) führt. Zudem schien es mir wichtig die nähere Situation der ausländischen Kinder in Frankfurt (Kapitel 3) zu beleuchten, um ein komplettierendes Bild bekommen zu können.

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